Die Zuchtsaison 2018 hat gut und pro- blemlos begonnen. Die erste Nachzucht ist schon abgesetzt. Isabell und Pastell BlackFace Hellrücken sind schon da.
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Schau-Zebrafinken

sind ganz “normale” Zebrafinken,  sie bilden keine eigene Rasse oder Unterart. Dieser Begriff soll lediglich deutlich machen, dass diese Vögel eine bestimmte Größe und Qualität haben, eben eine Schau-Qualität. Zebrafinken sind australische Prachtfinken, die durch ihre überaus große Farbenvielfalt bestechen. Die meisten Farbschläge sind jedoch durch Mutationen und gezielte Zucht entstanden. Es gibt weit über 50 anerkannte Farbschläge. Die Haltung der Zebrafinken ist relativ unproblematisch, ihre Zucht in Schau-Qualität darf jedoch als Königsklasse der Exotenzucht bezeichnet werden.                          

Wie vererben Zebrafinken?

Geschlechtsgebunden: Braun, Hellrücken, Maske, Rotaugen. Zebrafinken Hähne haben zwei X-Chromosomen, die Hennen ein X- und ein Y-Chromosom. Die Faktoren für rezessive Merk-male müssen zweifach vorhanden sein, um sichtbar zu wer-den. Der dominante Wildfaktor verhindert das Erscheinen des rezessiven Merkmals. Bei Hennen ist der rezessive Faktor auch sichtbar, da auf dem Y- Chromosom kein anderer Faktor liegen kann. Rezessiv: Schecke, Orangebrust, Weiß, Weißbrust, Schwarz- brust, Schwarzwange, Isabel. Dominant: Grau, Blackface, Pastell, Wange Grau/Braun, Florida Fancy (USA)  
Die Wildform des australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche, den ge- samten Kontinent. Als Bewoh- ner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit anpassen. Er ist ein typischer Schwarmvogel.

Da domestizierte Zebrafinken

sich sehr leicht vermehren

lassen und Australien 1960

die Ausfuhr von Tieren ver-

boten hat, gibt es schon seit

Jahrzehnten keinen gene-

tischen Austausch zwischen

der Wildform und domesti-

zierten Zebrafinken außer-

halb Australiens.

Die Beleuchtung im Zuchtraum spielt eine wichtige Rolle für den Knochenbau durch die Bildung von Vitamin D2, die Darstel- lung von Farben und natürlich bei der Gesundheit der Vögel. Spezielle Vogel- lampen sind dafür nur wenig geeignet. Optimal ist zusätzliches Schwarzlicht (UV).
„Es gibt kaum etwas, was dem Naturschutzgedanken förderlicher sein könnte, als eine wirklich nahe Vertrautheit mit unserer einheimischen Vogelwelt und die wiederum kann durch nichts so gründlich erlangt werden, wie durch das Halten von einheimischen Vögeln." Nobelpreisträger Prof. Konrad Lorenz
Zebrafinken Friedenau |Berlin
Zebrafinken Berlin-Friedenau
sonnenlicht
Neu: Florida Fancy
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„Es gibt kaum etwas, was dem Naturschutzgedanken förderlicher sein könnte, als eine wirklich nahe Vertrautheit mit unserer einheimischen Vogelwelt und die wiederum kann durch nichts so gründlich erlangt werden, wie durch das Halten von einheimischen Vögeln." Nobelpreisträger Prof. Konrad Lorenz
Zebrafinken Friedenau |Berlin

Wie vererben Zebrafinken?

Geschlechtsgebunden: Braun, Hellrücken, Maske, Rotaugen. Zebrafinken Hähne haben zwei X-Chromosomen, die Hennen ein X- und ein Y-Chromosom. Die Faktoren für rezessive Merkmale müssen zweifach vorhanden sein, um sichtbar zu werden. Der dominate Wildfaktor verhindert das Erscheinen des rezessiven Merkmals. Bei Hennen ist der rezessive Faktor auch sichtbar, da auf dem Y- Chromosom kein anderer Faktor liegen kann. Rezessiv: Schecke, Orangebrust, Weiß, Weißbrust, Schwarz- brust, Schwarzwange, Isabel. Dominant: Grau, Blackface, Pastell, Wange, Florida Fancy USA)  
Die Wildform des australischen Zebrafinken besiedelt, bis auf einige Küstenbereiche, den ge- samten Kontinent. Als Bewoh- ner trockener Regionen kann er sich nicht an Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit anpassen. Er ist ein typischer Schwarmvogel.

Da domestizierte Zebrafinken

sich sehr leicht vermehren

lassen und Australien 1960

die Ausfuhr von Tieren ver-

boten hat, gibt es schon seit

Jahrzehnten keinen gene-

tischen Austausch zwischen

der Wildform und domesti-

zierten Zebrafinken außer-

halb Australiens.